Schule und Stil

Bei Okinawa-Te handelt es sich um einen effektiven und eher harten Nahkampfstil, der aus der Zeit vor dem Wettkampfkarate stammt. Dabei wird im Training nicht der Kampf, sondern die Entwicklung von Konzentration und innerer Kraft betont.

Das Klima der Schule ist geprägt von Disziplin, gegenseitigem Respekt und Freundschaft. Auch Freude und Geselligkeit kommen nicht zu kurz. Fortgeschrittene Schüler geben ihre Kenntnisse unter Anleitung an Anfänger weiter, denn passiver Konsum führt zu Stagnation. Unser Weg ist ein Weg des Miteinander und der Liebe zum Leben und nicht der Konkurrenz.

Kennzeichnend in den ersten Jahren des Trainings sind die Entwicklung eines äußerst stabilen Standes und die Konzentration auf die Mittelachse des Körpers. Die Grundtechniken zu erlernen und einen guten Stand zu entwickeln sind das erste wichtige Ziel. Herzstück der Schule sind die Übung von Kata (allein ausgeführter Bewegungsablauf, der aus verschiedenen Kampftechniken besteht) und Kumite (mit einem Partner ausgeführter Bewegungsablauf aus verschiedenen Kampftechniken). Die Stellungen innerhalb der ersten Bewegungsformen sind überwiegend aufrecht, man steht dem Gegner frontal gegenüber. Die Blocks und Schläge sind auf die Mittelachse des Körpers konzentriert. Die Haltung dabei ist ein bedingungsloses Entweder-Oder.

Okinawa-Karate enthält einige unverfälschte Stellungen und Techniken aus dem chinesischen Kung-Fu. Unabhängig von Okinawa-Karate werden ab dem schwarzen Gürtel zusätzlich Elemente einiger bedeutender Kung-Fu-Stile geübt, beispielsweise von Yin Ji, Tang Lang und Pakua.

 

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